FRANCIALIE Kochbuch - leonesse.de

FRANCIALIE KOCHBUCH
Alors on mange la felicità

Französische und italienische Küche

FRANCIALIE
 

Wieso Pastis nicht gleich Pastis ist,
Dosentomaten echte Überraschungen bergen
und rote Unterwäsche in der Silvesternacht zusammen mit dem Genuss von
Linsensuppe ein glücksversprechendes Jahr bringt, erläutert
Sylvie, Franco-Italienerin, in einer kulinarischen
Tour de France und einem heiteren,
kulturellen Giro d’Italia.
56 Gerichte aus eigener Familientradition sowie Insiderrezepte
mit Hintergründen, interessanten Erzählungen und
zahlreichen sprachlichen Erläuterungen, machen dieses
Buch zu einem außergewöhnlichen Lesegenuss.

Von HR1 und HR2 empfohlen!

189 Seiten, 56 Rezepte, 30 Farbabbildungen.
ISBN: 978-94-037-8236-2


Im dt. Buchhandel oder direkt bestellbar über:
contact@leonesse.de

 

Mediterranes Flair nach Hause geholt

Die Dreieicherin Sylvie Schnock ist nicht nur Lehrerin und Sängerin, sie hat nun auch ein italienisch-französiches Kochbuch herausgegeben, mit vielen Familienrezepten und persönlichen Erinnerungen.

Dreieich – Voilà Sylvie: Ein 80er Jahrgang. In drei Kulturen aufgewachsen, zwischen Nena und France Gall, Al Bano- und Romina-Power-Hits, bereits als piccolissima ragazza, ganz en passant, Mutter und Vatersprache erlernt und mit drei Küchenkulturen groß geworden. So startet Sylvie Schnock ihre „Francialie“.

Buchpremiere auf Party

Es ist die Buchpremiere der Dreieicherin, die bei der gleichnamigen französisch-italienischen Partyreihe „Francialie“ im alten Viktoria-Kino gefeiert wurde. Was kann sie eigentlich nicht, Sylvie Schnock? In ihrem „richtigen Leben“ ist sie Lehrerin an der Weibelfeldschule, sie unterrichtet an der großen Gesamtschule Französisch und Darstellendes Spiel. „Aber da gibt es noch so viel mehr, was ich mache und wer ich bin“, erklärt sie in ihrer mitreißenden Art. Da ist zum einen die noch recht junge Partyreihe mit italienischer und französischer Musik, die sie im Viktoria-Kino gemeinsam mit Martin Neumann veranstaltet und die großen Erfolg hat. Als Musikerin hat sie bereits fünf Singles und ein Album veröffentlicht, und gemeinsam mit ihrer Kollegin und Freundin Tanja Cwalinna betreibt sie seit zehn Jahren einen kleinen Handel für südfranzösische Weine unter dem Namen „Léonesse“. Jetzt also das Buch.

Ein Stück Lebensgeschichte

Ein Kochbuch mit französischen und italienischen Köstlichkeiten, das aber noch so viel darüber hinaus transportiert: Ein Stück ihrer Lebensgeschichte und die pure Freude an der Kulinarik. Sylvie Schnock öffnet das kulinarische Schatzkästchen der eigenen Familie ihres französischen Vaters und der italienischen Mama. „Es sind traditionelle Familienrezepte, aber auch Rezepte, die ich von meinen Reisen mitgebracht habe, die ich von Einheimischen aufgeschnappt habe. Essen ist schließlich ganz oft der Schlüssel zur Kultur“, ist sie überzeugt. Unter den 56 Rezepten, die auf knapp 190 Seiten in ihre Geschichten gefasst sind, gibt es Klassiker, wie Lasagne und Pasta Bolognese, aber auch viel unbekanntere Speisen, die tiefer gehend, aber doch sehr entdeckenswert sind. Schnock erzählt dazu Anekdoten und regionale Geschichten, vermittelt Hintergrundwissen aus den Ländern.

„Ich möchte Lust machen, auf die Aperitif-Kultur, die in beiden Ländern verbreitet ist. Es ist oftmals einfaches Essen, das den Gaumen richtig verzücken kann“, hat sie die Erfahrung gemacht. Vom einfachen Salat Nicoise, über die besonders tomatige italienische Tomatensauce, dem Poulet a la Provencale bis hin zu Tiramisu. Die Lehrerin und Musikerin kocht selbst leidenschaftlich gerne. „Es bedeutet für mich Entspannung, und gerne genieße ich einen Schluck Wein am Herd“, erzählt sie.

Pastis nicht gleich Pastis

Auf den Buchseiten verrät die Autorin, warum Pastis nicht gleich Pastis ist und dass rote Unterwäsche zusammen mit dem Genuss von Linsensuppe in der Silvesternacht glücksversprechend ist. Sie liefert den Tipp, dass Dosentomaten abseits des Sommers die beste Wahl sind und schreibt überaus amüsant von ihren Momenten des Frankreichs-Heimwehs, das sie am Wochenende schon mal ins Auto steigen lässt, um ins Elsass zu brausen und ein bisschen französisches Lebensgefühl mit nach Dreieich zu bringen.

 

HR 2 Doppelkopf

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hr1-Dolce Vita: Gutes aus Frankreich & Italien

Eine Hobbyköchin erzählt uns, wie ihr kulinarisches Herzensprojekt entstanden ist: Ein Kochbuch mit Geschichten ihrer italo-französischen Familie. Ein italienischer Koch erklärt uns den Unterschied zwischen der klassischen Pizza und der fluffig-knusprigen Pinsa. Diese und mehr Themen erwarten Sie in hr1-Dolce Vita.

 

Les Oeufs Mimosa, in der Variante der französischen Oma Suzanne: eine urtypische französische Vorspeise, die aber hier kaum jemand kennt. Eine simple, aber köstliche Tarte aux Tomates. Ein saftiger Osterkuchen aus Neapel mit viel Ricotta, der eiskalt als Dessert gegessen wird.

Und die italienische Pinsa – macht sie bei uns zunehmend der Pizza Konkurrenz? Ob Pinsa einfach nur die hippe Variante der Pizza ist oder doch etwas ganz anderes, das klären wir in dolce vita. Mit einem Koch der italienischen Gastronomiefamilie Cavallo aus Frankfurt, die von sich sagt: Wir haben die Pinsa nach Deutschland gebracht.


Und wir reden mit Sylvie Schnock aus Dreieich, deren Familie aus Italien und Frankreich stammt und die ein Kochbuch mit Gerichten und Geschichten aus ihrer geliebten französischen und italienischen Genusskultur herausgegeben hat - mit vielen Rezepten ihrer Familie. Wie die Oeufs Mimosa, die bei der südfranzösische Oma Suzanne bei jedem Familientreffen auf den Tisch kamen.


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Frankfurter Neue Presse, 19.2.25 Enrico Sauda

FNP 19.2.25